Meine Schwerpunkte


Paarberatung und -therapie

Im Kontext der Paartherapie bietet das systemische Arbeiten die Möglichkeit, die Beziehung nicht nur als Verbindung zwischen zwei Individuen, sondern als komplexes Zusammenspiel von Mustern, Ressourcen und wechselseitigen Einflüssen zu betrachten. Systemische Beratung betrachtet Konflikte nicht als Schuldfrage, sondern als Ausdruck von Kommunikations- und Interaktionsdynamiken. Dadurch können Paare neue Perspektiven auf ihre Beziehung gewinnen, festgefahrene Muster erkennen und gemeinsam Wege entwickeln, um ihre Partnerschaft zu stärken. Besonders vorteilhaft ist, dass die systemische Paartherapie lösungsorientiert arbeitet und das vorhandene Potenzial der Beziehung aktiv nutzt.

Beratung und Therapie im Kontext „Partnerschaft“

Systemisches Arbeiten in der Partnerschaftsberatung ermöglicht es, individuelle Bedürfnisse und gemeinsame Ziele in Einklang zu bringen. Ein zentraler Vorteil liegt darin, dass nicht nur Probleme, sondern auch Ressourcen und Stärken in den Blick genommen werden. Durch den Fokus auf die Wechselwirkungen zwischen den Partnern können neue Handlungsoptionen entstehen, die langfristig zu einer erfüllteren und stabileren Partnerschaft beitragen. Das systemische Vorgehen lädt dazu ein, gemeinsam neue Bedeutungen zu entwickeln und gegenseitiges Verständnis zu fördern.

Beratung und Therapie im Kontext „Familie(n)“

Im familiären Umfeld zeigt das systemische Arbeiten seine besondere Stärke, da es die gesamte Familie als lebendiges System begreift. Konflikte, Belastungen oder Krisen werden nicht isoliert betrachtet, sondern in Verbindung mit Beziehungen, Rollen und Kommunikationsmustern analysiert. Dieser Ansatz ermöglicht es, familiäre Ressourcen sichtbar zu machen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die für alle Beteiligten tragfähig sind. Ein großer Vorteil der systemischen Familientherapie ist, dass sie nicht defizitorientiert arbeitet, sondern die Selbstheilungskräfte und Anpassungsfähigkeit des Familiensystems stärkt.

Beratung und Therapie im Kontext „Sexualität, Identität, Queerness“

Systemisches Arbeiten in diesem sensiblen Themenfeld eröffnet geschützte Räume, in denen Fragen von Identität, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Vielfalt wertschätzend und ressourcenorientiert beleuchtet werden können. Indem das Umfeld und die sozialen Systeme der Klient:innen einbezogen werden, lassen sich einfühlsame und nachhaltige Lösungswege entwickeln. Der große Vorteil systemischer Beratung liegt in der Anerkennung der individuellen Lebensrealitäten und der Förderung von Selbstakzeptanz, während gleichzeitig die Dynamiken im sozialen Umfeld berücksichtigt werden.

Aus- und Weiterbildung im Thema „systemisches Arbeiten“

Die Ausbildung und Weiterbildung im systemischen Arbeiten vermittelt Fachkräften nicht nur fundierte Methodenkenntnisse, sondern auch eine Haltung, die auf Wertschätzung, Ressourcenorientierung und lösungsfokussiertes Denken ausgerichtet ist. Ein wesentlicher Vorteil liegt in der Vielseitigkeit der Anwendung: Ob in Therapie, Beratung, Coaching oder Pädagogik – systemisches Arbeiten erweitert den Blick auf komplexe Zusammenhänge und fördert nachhaltige Veränderungsprozesse. Fachkräfte profitieren von einem Ansatz, der sowohl praxisnah als auch reflektiv ist und sie befähigt, mit unterschiedlichsten Klient:innen effektiv zu arbeiten.

Mental Health im Feld „Hochschule“

Im Hochschulkontext bietet systemisches Arbeiten eine besonders effektive Möglichkeit, Studierende, Lehrende und Mitarbeitende in Phasen hoher psychischer Belastung zu unterstützen. Systemische Beratung betrachtet Stress, Überforderung oder Konflikte nicht isoliert, sondern im Kontext des sozialen und institutionellen Umfeldes. Ein großer Vorteil ist die Förderung von Selbstwirksamkeit und Resilienz durch das Erkennen eigener Ressourcen und Netzwerkstrukturen. So entstehen Lösungen, die nicht nur kurzfristige Entlastung bieten, sondern langfristig zu einem gesünderen und stabileren Hochschulalltag beitragen.